Ohne Kondom geht nicht mehr

sex-ohne-kondomIn Deutschland ändert sich ab 2017 einiges im Prostitutionsgesetz. Ein Fokus liegt auf den AO Service, der sich in dem Land in den letzten Jahren verfestigt hat. AO steht für Alles Ohne. Gemeint ist vor allem damit der Service ohne Kondom, der nicht nur auf den Oralservice bezogen ist. Immer mehr Prostituierte boten auch sexuelle Handlungen aller Art ohne Kondom an. Dabei wurden die Frauen immer jünger. Waren die Girls im AO Service früher vor allem älter. -Meistens handelte es sich um reife Damen, waren in der jüngsten Vergangenheit immer mehr jüngere (bereits ab 18 Jahren) zu finden, die auch den Geschlechtsakt ohne Kondom anboten. Der Druck der EU nahm zu, nicht nur auf den offensichtlichen AO Service, der vor allem im Internet große Runden machte. In Bayern wurde bereits vor über 10 Jahren der ungeschützte Verkehr mit Prostituierten verboten. Dazu wurde die Hygieneordnung in dem deutschen Bundesland angepasst. Das Verbot zum AO Service bezog sich aber nicht nur auf den reinen Geschlechtsverkehr, sondern auch auf orale Vergnügen, der bei Prostituierten mit Kondom erfolgen mussten. Das Bundesland setzte sogar verdeckte Ermittler ein, die regelmäßige Prüfungen durchführten. Das Modell wird nun ab 2017 für ganz Deutschland übernommen.

Kein AO Service mehr in Deutschland

Ohne Kondom wird es ab 2017 in Deutschland bei Prostituierten nicht mehr geben. Das seit 2002 bestehende Prostitutionsgesetz wird ergänzt. Huren dürfen ihre Leistungen nicht mehr ungeschützt offerieren. Ein Kondom muss verwendet werden. Das gilt auch für den Oralverkehr. Generell für die gesamte sexuelle Leistung, die von den Damen erbracht wird. Ohne Kondom geht es nicht mehr. Ob der AO Service damit in Deutschland aber ausstirbt darf bezweifelt werden. Die Szene ist groß und wird sich nicht durch ein Verbot zurückschrecken lassen. Die Nachfrage ist in den letzten Jahren besonders stark gestiegen. Ohne Kondom steht für einige Freier groß im Trend. Sorgen um Krankheiten machen sich dabei nur wenige. Es soll durch Behörden ab 2017 ebenfalls bundesweit Prüfungen geben, damit solche Angebote unterbunden werden können. Wie aber diese Überprüfungen tatsächlich aussehen werden, bleibt unklar. Auch stellt sich die Frage, ob der sehr weitere Eingriff in das Privatleben der Bürger überhaupt –bei einer juristischen Überprüfung- standhalten würde.